Episode 97: Foodsharing Gruppe Leer
Shownotes
In der zweiten Stunde waren Tim Töpfer und Charlotte Schlichtung von der Foodsharing Gruppe Leer zu Gast und haben ihr Ehrenamt vorgestellt.
Moderiert wurde die Podcast-Folge von Monika
Transkript anzeigen
00:00:09: Herzlich Willkommen zum Podcastangebot der Stabstelle Ehrenamt und Freiwilligenagentur im Landkreis Leer.
00:00:17: Am Mikrofon jetzt, Monika Fricke.
00:00:19: Meine Kollegin Lena Busbohm sitzt mir gegenüber und wir sind richtig stolz Ihnen heute das Thema Nachhaltigkeit im Ehrenamt präsentieren zu können.
00:00:29: Thema Foodsharing!
00:00:30: Und meine Gäste sind heute Charlotte Schlichting und Tim Töpfer.
00:00:35: Hallo ihr zwei herzlich willkommen.
00:00:37: hallo.
00:00:39: Ihr seid im Ehrenamt heute bei uns zu Gast in eurer Funktion als ehrenamtliche Charlotte.
00:00:47: Was machst du?
00:00:49: Ich bin ehrenamtlicher Food-Saverin für Food Sharing und da retten wir Lebensmittel, versuchen den Gedanken von Food Sharing weiterzuverbreiten.
00:00:58: Das Thema Nachhaltigkeit und Food Sharing.
00:01:02: Wie gehört das zusammen, Charlotte?
00:01:04: Erzähl mal kurz
00:01:07: Naja, Nachhaltigkeit heißt ja wir wollen versuchen unsere Ressourcen die wir haben auf dem Planet zu schonen und das macht Food Sharing indem wir die Lebensmittel die hergestellt werden die produziert werden vor der Tonne zu bewahren.
00:01:19: Das heißt wir versuchen da anzugreifen wo Lebensmittel normalerweise entsorgt werden, zum Beispiel in den Supermärkten oder in den Discountern.
00:01:29: Aber auch
00:01:29: z.B.,
00:01:31: wenn man jetzt Firmen-Events hat wo Häppchenplatten stehen bleiben, dass wir die z. B. dann retten und bevor sie weggeschmissen werden und die noch den Menschen zugänglich zu machen.
00:01:41: Das klingt sehr spannend uns sehr nachhaltig und wirksam.
00:01:45: Charlotte wie bist du auf dieses Ehrenamt gekommen?
00:01:51: Witzigerweise, als ich in Braunschweig-Volleyball gespielt habe.
00:01:54: Da hat eine von meinen Mitspielerinnen immer zu den Spieltagen Tellerweise Brötchen und Brot und Brezeln mitgebracht zum Beispiel.
00:02:05: Und da hatte ich so die ersten Berührungspunkte.
00:02:06: Braunschweit ist übrigens eine Metropole für Foodsharing muss man dazu sagen.
00:02:11: Im Sauerland hab' ich dann selber angefangen aktiv zu sein auch bei Supermärkten zu retten um dann die geretteten Lebensmittel weiter zu verteilen.
00:02:20: und jetzt sind wir wieder zurück nach aus Friesland gezogen.
00:02:23: Und hier mache ich jetzt weiter.
00:02:24: Danke Charlotte, hat das auch was mit deinem Beruf zu tun dieses Ehrenamt oder ist das etwas völlig Gegensätzliches?
00:02:33: Was machst du beruflich?
00:02:35: Ich bin Maschinenbauingenieurin und tatsächlich hat das gar nichts mit meinem Beruf zu tun.
00:02:40: aber Landleute durch und durch, ich liebe das Landleben.
00:02:45: Und wir haben auch selber einen kleinen Bauernhof.
00:02:47: deshalb weiß sich aus private Erfahrung halt wie viel Energie und Mühe und Herzblut in Lebensmitteln stecken also mal ganz abgesehen vom Gemüse was man irgendwie auf dem Acker anbaut aber eben auch in tierischen Produkten wie Milch oder Käse oder halt eben auch Fleisch.
00:03:05: und deswegen ist besonders schlimm dass oder schade wenn wenn Lebensmittel entsorgt werden.
00:03:10: Tim, was machst du?
00:03:12: Woher kommst Du und was ist Deine Profession, dass Du Dich ehrenamtlich da im Bereich Foodsharing engagierst.
00:03:20: Ja ich bin Tim Ich mache das Ganze jetzt schon seit... ...Zwei-Tausend-Zweiundzwanzig.
00:03:26: In Zwei-tausend-Einundzwanzig wurde ja der Ortsverband Lea gegründet von Foodshareing Und ich hatte dann... Also ich interessiere mich grundsätzlich schon lange dafür für Lebensmittelverschwendung und ich hatte dann einfach mal zufällig geguckt und gesehen, dass es diese Ortsgruppe leer gibt.
00:03:41: Und hat mich da dann eingetragen beworben.
00:03:44: Da war das tatsächlich auch noch sehr klein.
00:03:46: Da waren wirklich nicht viele Leute dabei.
00:03:49: Ich weiß gar nicht mehr wie viele.
00:03:52: Ja und seitdem engagiere ich mich bei Foodsharing.
00:03:55: und ja was Charlotte schon sagte wir retten Lebensmitteln vor der Tonne und hoffen, dass wir damit ein bisschen der Umwelt etwas zurückgeben können.
00:04:06: Ich möchte noch ergänzen.
00:04:06: Wichtig ist, dass wir von Futschellen immer die letzte Bastion sind.
00:04:10: in Anführungszeichen also es gehen immer andere wie die Tafel oder die Lebenshilfe, die halt Lebensmittel bekommen um wirklich Bedürftige damit zu versorgen.
00:04:19: Die gehen immer vor.
00:04:20: Wir sind wirklich die allerletzten, die sagen bevor ihr es in den Müll einmal werft kriegt ihr es oder wir nehmen's dann sofern die Betriebe das wollen genau.
00:04:29: Tim Dankeschön!
00:04:30: Tim hat das auch was mit deiner beruflichen Position zu tun?
00:04:34: Was machst du beruflich?
00:04:35: Ich bin seit Jahrzehnten beim Landkreis Leer.
00:04:39: Also studiert habe ich Geowissenschaften, fünf Jahre in Bremen war dann drei Jahre in Kassel in einem Ingenieurberufe Trink- und Mineralwassererschließung.
00:04:47: und ja seit Jahrzwesendem bin ich im Umweltamt des Landkreises in der unteren Abvolle Bodenschutzbehörde.
00:04:54: Wenn man so will bin ich daher auch für die Umwelt tätig und versuche den Boden bestmöglich zu schützen und dass er uns nachhaltig bleibt.
00:05:03: zur Nutzung und Foodsharing geht ja auch in die Richtung Umweltschutz, genau.
00:05:08: Danke!
00:05:08: Tim was treibt dich besonders an in diesem Ehrenamt?
00:05:14: Was ist deine tiefste Überzeugung wenn du darüber nachdenkst was du jetzt ehrenamtlich bei Foodsharing machst?
00:05:23: also was mich besonders antreibt es eigentlich die Tatsache dass ja eigentlich die meisten Lebensmittel im privaten Raum weggeworfen werden und nicht unbedingt bei Betrieben, ob es in den Lebensmittelbetriebe sind oder sonstige, sondern halt im privamen Raum.
00:05:35: Und das halt viele Menschen der Überzeugung sind wenn das MHD erreicht ist muss ich Sachen wegwerfen.
00:05:41: Das hört man auch oft von Bekannten- oder Familienmitgliedern und die kann man dann noch schwer überzeugen sich zu ändern.
00:05:48: und das ist halt das was mich richtig nervt.
00:05:51: Deswegen mache ich das halt auch, um mal zu zeigen.
00:05:53: Auch abgelaufene Lebensmittel in Anführungszeichen.
00:05:56: Ich meine Obst und Gemüse hat jetzt keinen Ablaufdatum aber andere Sachen retten wir ja auch.
00:06:01: von daher dass es eigentlich so ist was mich besonders antreibt.
00:06:04: Charlotte!
00:06:05: Was genau macht ihr in eurer Gruppe?
00:06:10: Also in unserer Gruppe gibt's eigentlich ganz verschiedene Rollen.
00:06:13: Es gibt die ganz klassischen Lebensmittelverwerter oder... Ja, Futsalver im weiterten Sinne würde man vielleicht sagen.
00:06:20: Das sind einfach nur die Menschen, die Lebensmittel verbrauchen, die wir gerettet haben.
00:06:27: Dann gibt es die Futshalver, die selber retten gehen.
00:06:29: Die retten die Lebensmitteln und stellen sie der Mehrheit zur Verfügung.
00:06:33: Und dann gibt's halt auch noch Menschen mit Schlüsselfunktionen wie zum Beispiel Betriebsverantwortliche, die sind die Ansprechpartner für die Betriebe, mit denen wir kooperieren.
00:06:42: Und da gibts noch Botschafter
00:06:43: z.B.,
00:06:44: das sind immer Bezirksvorsitzenden.
00:06:48: und dann gibt es noch weitere Schlüsselfunktionen deutschlandweit zum Beispiel wie Kettenadministratoren, die kümmern sich um Kooperation mit Ketten.
00:06:58: Naja, eine Kette wäre zum Beispiel Lidl oder Aldi.
00:07:00: Wenn man sich das so vorstellen könnte oder Kaufland oder alle gängigen Ketten die man so kennt.
00:07:05: jede Kette hat ihren eigenen Administrator.
00:07:07: also kann bei Foodsharing Tim und Charlotte jeder und jede nach den jeweiligen talenten individuellen Talentin sagen ich kann das Ich kann gut reden ich kann gut Auto fahren ich möchte direkt kooperieren usw.
00:07:23: Sich eine Position aussuchen.
00:07:26: funktioniert das so Tim?
00:07:28: Also grundsätzlich ist es so, wenn ich mich für Foodsharing interessiere, registriere ich mich auf der Seite foodsharing.de.
00:07:35: Dann entscheide ich mich in dem Moment auch praktisch schon für ein Stammbezirk was bei uns ja der Lehrbezirk ist.
00:07:43: um dann Foodsaver zu werden muss sich Testfragen beantworten.
00:07:48: das bedeutet es gibt einen.
00:07:49: ziemlich ausführlich ist Wickey auf der Seite, wo es darum geht wie verhalte ich mich wenn ich Lebensmittel rette worauf muss ich achten?
00:07:57: auf Hygiene etc.
00:07:58: Wenn ich diese Fragen bestanden habe also das ist tatsächlich ein kleiner Test dann mache ich Testabholung.
00:08:06: Das bedeutet dass man mit erfahrenen Food Savers Test Abholungen macht und ja unter Beweis stellt in der Praxis dass man diese Fragen verstanden hat und dass man eben ein gutes Auftreten hat etc.
00:08:22: Und wenn man diese drei Testabholungen bestanden hat, dann wird man verifiziert.
00:08:26: heißt das bei uns und da darf man sich aktiv auf die Betriebe bewerben.
00:08:31: Tim ist das ein sehr individuelles Ehrenamt?
00:08:35: Das heisst ich kann frei wählen wann ich etwas tun wie ich etwas tue.
00:08:41: Genau grundsätzlich heißt wenn ich verifiziert bin nicht Ich bin verpflichtet irgendwo zu retten oder irgendwas zu machen In der Position, dass ich mich bei Betrieben dies bei uns gibt.
00:08:53: Also wir haben mehrere aktive Betriebe hier in der Stadt und im Umkreis.
00:08:57: Ich schätze mal so um die acht, neun, zehn Betrieben Und da kann ich mich bewerben.
00:09:04: Das heißt dann bekommt der betriebsverantwortliche den Schalott ja schon genannt hat Eine Nachricht das diejenige gerne mitmachen möchte in dem Betrieb und momentan ist es auch noch so Dass wir im Grunde jeden aufnehmen weil wir immer noch Leute suchen Und sobald man in diesen Betrieben drin ist, man ist auch nicht gezwungen alle Betriebe zu gehen.
00:09:22: Die kann man sich im Grunde so aussuchen wie man möchte sowie es vielleicht vor allem noch logistisch gut gelegen ist.
00:09:28: dann sieht man die sogenannten Slots.
00:09:30: das heißt bei Betrieben ist es individuell je nachdem wie die Verabredung mit dem Betrieb ist dass wir zum Beispiel vom Montags bis Freitag wie zb über einer Kooperation sind.
00:09:41: wir sogar vom Montag bis Samstags dann immer um zwanzig Uhr dreißig gibt es zwei Slots und in die kann man Und sobald man da eingetragen ist, dann ist man aber auch verpflichtet zu retten oder man muss sich immer satz kümmern.
00:09:54: Charlotte!
00:09:54: Wir haben das gerade gehört wie ein individuelles Ehrenamt bei euch funktioniert.
00:10:00: Magst du das noch mal detaillierter für interessierte Menschen erklären?
00:10:05: Ich möchte mich jetzt engagieren und habe mich registriert beim Foodsharing.
00:10:09: Was mache ich dann?
00:10:14: nicht so sehr ambitioniert ist, dann gibt es vorher auch erst mal die Möglichkeit in privaten Verteilern also von Food Savers die Lebensmittel verteilen da Lebensmittel zu retten.
00:10:24: Das ist der erste Grundschein den man machen kann.
00:10:27: wenn man jetzt sagt ich möchte gerne mehr beim Food Sharing mitmachen und ich möchte mich da eh anamtlich engagieren, dann macht man genau die Schritte, die Tim eigentlich gerade schon vorgestellt hat.
00:10:37: Man registriert sich, man macht das Quiz, man braucht die Einführungsabholung und darf und dann darf man also selber losziehen.
00:10:43: Und bei den Betrieben trägt man sich dann in die Slots ein und je nachdem ob man jetzt sich alleine einen Slot einträgt, also einen einfachen Slott oder in einen doppelbelegten Slott, dann würde man halt zu zweit retten fahren, bei den betriebsspezifischen Informationen erstmal einlesen, wann die Abholungen sind.
00:11:04: Also die wären jetzt bei diesem einen besagten Markt zum Beispiel um zwanzig oder dreißig und dann findet man sich halt eben zu zweit in diesem Fall kurz vor der Abholung bei dem Markt ein den Abholort
00:11:17: zum Beispiel.
00:11:18: Dankeschön.
00:11:19: und das bedeutet dann, können diese geretteten Lebensmittel dem anschließend verschenkt werden oder verteilt werden?
00:11:29: Habt ihr da Bedürftige, habt ihr da Menschen die das abnehmen?
00:11:35: also es ist so dass wir teilweise wirklich schon große Mengen retten.
00:11:40: bei einem Ein Lebensmittel-Einzelhandel, den wir auch berätten ist es so dass teilweise bis zu fast dreißig Kisten Obst und Gemüse gerettet werden.
00:11:46: Das sind dann halt Ich glaube das ist Eurobox Größe aber halt ein bisschen flacher als sogar die ganz großen Boxen.
00:11:53: Also es sind tatsächlich schon Kiloweise Teilweise.
00:11:56: bei dem anderen Markt retten wie viele Backwaren auch teilweise Sechs sieben Kartons back waren.
00:12:03: Und genau das Thema ist halt wie verteil ich es da?
00:12:06: Es ist natürlich erstmal So dass man vielleicht bei der Familie, Freunde und Nachbarn jemanden hat.
00:12:13: Die Wege sollen natürlich eigentlich so kurz wie möglich bleiben.
00:12:15: Dann gibt es immer die Möglichkeit... ...die Sachen auch zu verteilen also FAIR in dem Fall nicht VAIR sondern auch F-A-I-R geschrieben das ist halt FAIR sein soll.
00:12:27: In Lea ist es so dass wir eine WhatsApp Gruppe haben die heißt Verteilung Leer oder Foodsharing-Verteilung leer.
00:12:35: Da kann man dann halt Lebensmittel einstellen, egal ob man jetzt sie gerettet hat oder ob man so einfach Lebensmittel überhat.
00:12:41: Dafür muss man auch kein Foodshaver bei Foodsharring sein um damit machen zu dürfen in der Gruppe und so kann man halt auch noch Lebensmittel verteilen.
00:12:49: die stellt man dann bei sich zu Hause hin und dann können die Leute abholen.
00:12:54: Es macht auch ein Stück weit betroffen, wenn wir über die Mengen nachdenken, die einfach weggeworfen werden.
00:13:00: Die Lebensmittel, die niemand haben möchte.
00:13:02: Tim, wie viele Leute arbeiten in eurer Gruppe?
00:13:06: Also nach aktuellem Stand sind wir hundertfünfzehn registrierte Fußzähler im Bezirk leer, wovon schätzungsweise so gut die Hälfte also vielleicht zu sechzig bis fünfern sechszig wirklich aktiv retten das heißt die regelmäßig sich in die Slots eintragen.
00:13:22: Ein Slot ist was, Tim?
00:13:25: Also um das sich analog vorzustellen, dass es praktisch einfach eine Liste mit den offenen Terminen bei jedem Betrieb gibt's halt Termine wie zum Beispiel ich vorhin erwähnt hab vom Montags bis Samstag zum zwanzig Uhr.
00:13:35: dreißig gibt es bei diesem einen Betrieb immer zwei Termine also eigentlich ein Termin für zwei Personen so rum und dann trägt man sich praktisch diese Liste ein und das ist dann aber halt digital und das nennt man sogenannte Slott.
00:13:51: Danke schön.
00:13:51: Tim, diese Arbeit die ihr macht ich stelle mir vor Charlotte und Tim Die Macht sehr zufrieden Weil ihr einen Beitrag leistet Ein großen Beitrag oder?
00:14:05: Ja auf jeden Fall.
00:14:07: Also es macht natürlich irgendwie zufriedenen weil man sich jedes Mal freut dass die Lebensmittel die man dann am Ende des Tages irgendwie im Auto stehen hat Dass die sonst weggeschmissen wollen wären und so kann man die den Menschen noch zugänglich machen und dass sie halt verbraucht werden.
00:14:24: Und aber gleichzeitig auch, wenn man Bedürftige in der Gruppe hat zum Beispiel das man auch gerade in Zeiten wie jetzt wo alles teurer wird, dass man die Familien etwas... Die Familien unterstützen kann.
00:14:35: Charlotte, danke!
00:14:36: Könntet ihr euch vorstellen auch eine wesentlich größere Gruppe zu haben, die euch unterstützt?
00:14:43: Reicht das oder sind da noch viele Menschen erforderlich, die auch sagen ja ich mach mein Ehrenamt
00:14:50: Wir sind ja seit zweitausendundzwanzig in Lea aktiv und seitdem sind stetig Leute dazugekommen, dann hatten wir im Jahr zweitausendfünfundzwanzigt das erste Mal das Julian Park Fest besucht auch als Stand von Food Sharing.
00:15:06: Das ist ja auch für Familien und ein bisschen Nachhaltigkeit.
00:15:09: Danach hatten wir wirklich eine sehr große Welle an Personen die mitmachen wollten.
00:15:13: Es hat es natürlich auch gefreut weil viele Kooperationen bis da teilweise Ja, also wir müssen natürlich die Abholung sicherstellen.
00:15:20: Es war aber teilweise etwas schwer, die Slots zu besetzen.
00:15:23: Seitdem läuft das aber sehr gut und grundsätzlich ist es immer so ein Spiel zwischen wie viele Leute haben wir?
00:15:29: Und können wir neue Betriebe anlegen wo noch mehr Leute retten können?
00:15:33: Das Wachsteil praktisch muss immer parallel wachsen.
00:15:36: Wir sind momentan dabei mit noch weitere Betrieben zu eruieren, die wir wahrscheinlich auch berettend dürfen.
00:15:42: nur wie gesagt man muss halt immer sicherstellen dass die Slotts belegt sind und wir dann auch retten weil Ich
00:15:48: muss die ganze Zeit darüber nachdenken, Charlotte und Him.
00:15:51: Dass es so einfach ist, Dinge wegzuwerfen?
00:15:53: Es ist so unendlich einfach in Deutschland Dinge zu entsorgen weil wir haben die Mülltüten und können das in den grünen Sack legen und es ist so schwer sich anders zu verhalten.
00:16:08: Charlotte wie ist die Situation im Landkreis Leer?
00:16:11: sind wir uns dessen bewusst oder müssen wir alle noch mehr tun?
00:16:18: Ich glaube, wir können immer mehr tun.
00:16:20: In Lea finde ich es tatsächlich zu den Orten vergleichen.
00:16:24: Wo ich vorher gewohnt habe ist es tatsächlich sehr schwierig, Sachen wegzuschmeißen mit den Säcken.
00:16:29: Das finde ich aber eigentlich auch ganz schön weil den Leuten so viel besser vor Augen geführt wird, wie viel sie wegschmeißen.
00:16:37: Wie schwer dieser Kammende der Woche dann sind wenn die Müllabfuhr das auch noch hochheben können muss.
00:16:43: und wenn ich eine Tonne habe, dann schmeiße ich da ganz viel rein und mache die Augen zu beim Reihenwerfen und dann weiß ich gar nicht, wieviel Müll ich produziert hab.
00:16:51: Also ist unser Müll-Abfuhrsystem positiv.
00:16:56: im Hinblick Tim auf den Gedanken Ich kann leicht entsorgen
00:17:02: Grundsätzlich schon.
00:17:03: Man muss dazu sagen, im Landkreis Lehr gibt es kein Biomüll getrennt vom Restmüll was natürlich auf einer anderen Seite auch eigentlich ziemlich schlecht ist weil es natürlich immer besser ist Bioabfälle zu recyceln.
00:17:15: aber Scholdertat hat schon recht wenn man jede Woche sieht wie schwer der Müllsack ist und meistens besteht er ja zum Großteil aus Lebensmitteln abfällen Ja, dann merkt man das mal.
00:17:27: Macht ihr eine spezielle oder macht ihr Öffentlichkeitsarbeit?
00:17:32: Euer Marketing aufmerksam machen?
00:17:35: wie ist eure Position?
00:17:36: was können wir selber tun?
00:17:39: seid ihr da unterwegs?
00:17:41: kann man euch finden?
00:17:43: Man kann uns auf jeden Fall im Internet finden.
00:17:45: Das meiste, was wir an Öffentlichkeitsarbeit machen ist Mundpropaganda wie man so schön sagt.
00:17:51: Also wir erzählen viel über das was wir machen und das spricht sich natürlich irgendwie auch um.
00:17:56: Das ist ganz schön!
00:17:57: Und dann haben wir natürlich auch noch solche Gelegenheiten wie der Sommerfest letztes Jahr wo wir entstand hatten genau.
00:18:04: Arbeitet ihr mit vielen Unternehmen zusammen Tim im Landkreis Leer?
00:18:10: Du meinst jetzt die Kooperation.
00:18:12: Ja ganz genau, also die Lebensmittelunternehmen?
00:18:16: Das hatte ich ja glaube ich vorhin schon gesagt so acht bis zehn.
00:18:18: aktive Kooperation haben wir.
00:18:20: wie gesagt wir sind immer auf der Suche nach weiteren sofern wir genug Leute zur Verfügung haben.
00:18:25: aber grundsätzlich nochmal auf die Frage zurück zu kommen mit Öffentlichkeitsarbeit.
00:18:28: Wir sind natürlich immer bereit wenn die Zeit passt auch gerne irgendwo hinzukommen und unsere Sache zu erklären und auch für die Nachhaltigkeit Werbung zu machen.
00:18:37: da sind wir durchaus offen für
00:18:42: Tim und Charlotte.
00:18:43: zum Abschluss noch mal, wo und wie können Interessierte euch finden?
00:18:48: Und Kontakt aufnehmen.
00:18:51: Also der einfachste Weg ist über die Foodsharing-Webseite.
00:18:54: da gibt es eine E-Mail Adresse.
00:18:56: für den Bezirk Leader kann man sich auch melden.
00:19:00: Ich glaube, das ist der einfachste Weg.
00:19:02: Okay!
00:19:03: Direkt übers Internet Foodsharing einfach eingeben im Landkreis Lea und dann kommen Kontaktadressen und da können Menschen auch Tests machen denke ich und können sich in einem ersten Anlauf interessieren ob und wie sie tätig werden wollen.
00:19:20: Meine Abschlussfrage wäre jetzt nochmal an euch, ist das Thema eher jung besetzt?
00:19:24: Das heißt was die Generationen angeht in Nismilienie sind es Generation Z oder sind es auch andere Menschen die älter sind und sich engagieren?
00:19:34: Tatsächlich ist das bei uns bunt gemischt.
00:19:36: also die jüngsten Personen sind vielleicht Anfang Mitte zwanzig und wir haben aber auch Food Saver die längst im Rentenalter sind also bestimmt Mitte sechzig würde ich schätzen.
00:19:46: Ja, ich habe heute noch mal in die Statistik reingeguckt und es ist tatsächlich so dass der Großteil von den Food-Say-Wand zwischen twenty und forty fünf Jahren sind.
00:19:55: Das heißt wir sind sogar relativ jung würde ich sagen im berufstätigen Alter, voller werbstätigen alter häufig aber auch wie haben viele Familien also Familien älteren die retten fahren.
00:20:04: Das bedeutet so im Abschluss für unsere Position, für eure Darstellung.
00:20:08: Wir könnten auch gerade ältere Menschen ansprechen die mehr Zeit haben und die dann auch noch sagen wir unterstützen diese sehr junge Bewegung zugunsten des globalen Ausgleichs und des Globalen Miteinanders.
00:20:22: das wäre auch eine Botschaft für euch
00:20:25: Sehr gerne jeder darf mitmachen.
00:20:27: Ich danke euch beiden ganz herzlich für euer Engagement, aber auch für die Zeit, die ihr jetzt heute geschenkt habt um das Thema vorzustellen und weiterzutragen.
00:20:38: Vielen Dank!
00:20:39: Danke schön.
00:20:46: Sie hörten das Podcastangebot der Stabstelle Ehrenamt- und Freiwilligenagentur im Landkreis Lehr.
Neuer Kommentar