Episode 103 – Seniorenbeiräte

Shownotes

Die Sendung beschäftigt sich in beiden Stunden mit dem Thema Seniorenbeiräte. Dabei waren Vertreterinnen und Vertreter der Seniorenbeiräte aus Leer und Westoverledingen.Anja Lücht und Monika Fricke haben die Folge moderiert.

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00:00:09: Herzlich Willkommen zum Podcastangebot

00:00:11: der Starftelle Ehrenamt und Freiwilligenagentur im Landkreis Leer.

00:00:17: Am Mikrofon begrüßt sie sehr herzlich Monika Fricke Und meine Kollegin Anja Lücht ist auch dabei.

00:00:25: Wir haben spannende Gäste, es wird heute im Schwerpunkt um die Themen gehen, Menschen mit Behinderungen und um die Arbeit, die sich darum rangt – auch in der politischen Gemeindearbeit – und dann wird es einem zweiten Teil darum gehen, menschenvorzustellen, die sie ehrenamtlich engagieren in der Seniorenarbeit, in

00:00:48: Seniorenbeiräten.".

00:00:50: Meine Gäste heute sind Andrea Rohe aus Lea, Fritz Zitterich aus Leaa, Horst Nysius aus Westoverledigen und sein Kollege Hans Georg Füllbronn auch aus Westo-Waledigen.

00:01:05: Andrea du bist schon einige Zeit ehrenamtlich tätig für diese Arbeit Menschen mit Behinderungen zu begleiten.

00:01:17: was genau machst Du ehrenamtlich?

00:01:19: Ich bin ehrenamtlich tätig im Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Lea.

00:01:25: Das heißt, dieser Beirats ist gekoppelt sozusagen an eine Legislaturperiode bei den Kommunalwahlen.

00:01:34: Es wurde ja gerade gewählt und nach der Kommunal-Wahl wird dann auch sehr zügig der Beirad für Menschen Mitbehinderungen gewählt.

00:01:42: Und ich bin jetzt seit fünf Jahren die Vorsitzende des Beirates für Menschen.

00:01:49: Was macht ein Beirat?

00:01:52: Der Beirad berät insbesondere den Rat der Stadt leer und das macht er, indem er in verschiedenen Ausschüssen auch beratend tätig ist.

00:02:04: Das ist zum Beispiel der

00:02:07: E-Kuf.

00:02:08: eine merkwürdige Bezeichnung heißt in Länge Ausschuss für Energie Klima Umwelt und Verkehr Und man hört ja schon an dem Namen, dass dort sehr viele Themen beinhaltet sind die gerade Menschen mit Behinderung auch betreffen.

00:02:25: Gerade was die Mobilität angeht kann ich mir vorstellen das das eines der größten Themen ist die ihr bearbeitet.

00:02:34: wie muss ich mir deine Arbeit vorstellen?

00:02:38: Ja also wenn wir jetzt bei beim Thema Straßenverkehr und Mobilität bleiben es ist zum Beispiel so Bauanträge, die der Stadt Lehr vorgelegt werden sehr oft auch mir vorgelegt werden.

00:02:53: Ich prüfe dann inwiefern die barrierefreiheit gemäß dieser sächsischen Bauordnung auch gegeben ist und wenn Anträge auf Ausnahmegenehmigungen gestellt werden ob das denn wirklich notwendig oder verhältnismäßig ist.

00:03:13: Manchmal ist es ja tatsächlich so, dass es sehr schwierig ist barrierefrei herzustellen.

00:03:18: Aber manchmal ist es eben auch so, man muss sich vielleicht ein bisschen mehr Mühe geben.

00:03:23: Da ist immer die Frage der Verhältnismäßigkeit.

00:03:26: Was fasziniert dich an dieser Arbeit?

00:03:30: Denn du bist ehrenamtlich tätig!

00:03:32: Also das Faszinierende ist vielleicht auch, das habe ich eben noch gar nicht erwähnt.

00:03:37: Dass sich ganz tolle Menschen auch kennengelernt haben.

00:03:41: der Beirat tagt regulär vier mal im Jahr im Rathaus der Stadt Lea.

00:03:47: diese Sitzungen sind auch immer öffentlich d.h.

00:03:50: jeder und jede kann dort hinkommen aber dort tagen die gewählten Mitglieder des Beirates.

00:03:56: wir sind zurzeit fünf gewähle Mitglieder.

00:03:59: man kann eigentlich oder es Wir müssten eigentlich neuen gewählte Mitglieder sein, aber leider konnten wir nicht alle Posten besetzen sozusagen.

00:04:07: Braucht Ihr Unterstützung?

00:04:10: Auf jeden Fall!

00:04:11: Also wir brauchen unbedingt Unterstützung.

00:04:15: Es ist nämlich so dass unterschiedliche Arten von Behinderungen in dem Beirat vertreten sein sollen zum Beispiel die körperlich beeinträchtigten beeinträchtigen, dann die Menschen mit See- und Hörbeeinträgtigungen.

00:04:31: Und noch weitere Beeinträchterung an geistige Behinderungen.

00:04:34: Dann haben wir eigentlich zu besetzen ein Kind mit Behinderung.

00:04:39: Da würde der gesetzliche Vertreter dabei sein aber einige dieser Posten sind leider in der letzten Wahlperiode freigeblieben weil wir niemandem hatten.

00:04:49: Andrea, wie hoch ist der Anteil der Menschen mit Behinderungen jetzt zum Beispiel aktuell in der Stadt Leer?

00:04:56: Hast du da Zahlen?

00:04:57: Also aktuelle in der Stadtlehr habe ich keine Zahlen.

00:05:01: Ich würde jetzt beim bundesweiten Durchschnitt bleiben.

00:05:05: Ich denke es sind ungefähr zehn Prozent die von einer Behinderung betroffen sind.

00:05:09: Das heißt das ist eine große Gruppe an Menschen, die uns so in dieser Gesamtheit manchmal gar nicht bewusst ist Und das ist auch der Grund, weshalb die Politik entschieden hat.

00:05:19: Die Kommunalpolitik sagt also einen besonderen Beirat aufzubauen und zugrunden und auch die Arbeit durchzuführen.

00:05:28: Ja so ist es denn viele Behinderungen sind ja auch gar nicht sichtbar.

00:05:32: wenn jemand in einem Rollstuhl sitzt ist das völlig klar.

00:05:36: aber es gibt eben auch Behinderung.

00:05:38: die sieht man nicht.

00:05:38: dazu gehören natürlich die geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen.

00:05:42: Aber Taubheit sieht man beispielsweise auch nicht.

00:05:45: Andrea, du hast gerade gesagt etwa zehn Prozent im Bundesdurchschnitt der Menschen sind beeinträchtigt oder leben mit Behinderungen ganz unterschiedlicher Art und Weise.

00:05:57: Wie kann es denn gelingen diesen Beirat?

00:06:00: Du sagtest das gerade ist es können sich noch Leute engagieren dafür die Menschen einfach auch zu begeistern mitzumachen.

00:06:08: Ja das ist eine schwierige Frage.

00:06:10: also Da fehlt uns leider aus, so ein bisschen die Idee wie man die Menschen begeistern könnte.

00:06:16: Aber das was wirklich toll ist ich habe sehr viele tolle Menschen kennengelernt, die auch sehr unterschiedliche Beeinträchtigungen haben.

00:06:27: Ich glaube schon dass wir eine Menge erreicht haben damit.

00:06:30: und was eben besonders wichtig ist es ist eine erfüllende Arbeit wenn Menschen einem danken oder wenn sie sagen und das war jetzt mal ein super Tipp

00:06:40: Und das, denke ich ist auch das Faszinierende an deinem Ehrenamt und nicht nur an deinim sondern auch an dem Ehrenamt dass die anderen in deiner Gruppe sind halt auch leisten.

00:06:51: Ja also wir freuen uns über jeden und jede der und die uns unterstützt.

00:06:56: Wir haben zum Beispiel auch in unserem Beirat angestoßen Dass es ein Stammtisch leer inklusiv gibt Der sich etwa alle acht Wochen trifft Im Stadtgebiet.

00:07:12: Wo trifft er sich, Andrea?

00:07:13: Du kannst Werbung machen an dieser Stelle.

00:07:15: Sehr gerne!

00:07:16: Wir treffen uns im Ledertreff an jedem dritten Dienstag im ungeraden Monat, so haben wir es glaube ich vereinbart am Abend um achtzehn Uhr dreißig.

00:07:26: Leder treffe ist im Oßeweg und das ist wirklich auch für alle Menschen mit Beeinträchtigungen und deren Angehörige.

00:07:34: Und Andrea, eine abschließende Frage.

00:07:37: Können sich noch Menschen bei dir melden?

00:07:39: oder wo können Menschen sich melden die jetzt für die nächste Legislaturperiode denn die Wahl steht ja an interessieren und sage ich möchte mitmachen?

00:07:48: Die können sich gerne melden bei Heike Leimke im Rathaus der Stadt Lehr und dort ihre Kontaktdaten hinterlassen.

00:07:55: Dann wird Heike Laimke sie auch aufnehmen als Interessierte, dann werden Sie auf jeden Fall eingeladen für die Beiratswahlen am sechsten

00:08:04: Oktober.

00:08:05: Mir gegenüber sitzen drei sehr spannende Menschen, die schon viele Jahre ehrenamtlich unterwegs sind.

00:08:14: Fritz Du bist in der Stadt Leer zu Hause und ich weiß gar nicht wie lange bist du schon ehrenamtlich unterwegs?

00:08:23: Im Seniorenbeirat bin ich seit zehn Jahren nach meiner aktiven Arbeitszeit und seit fünf Jahren Vorsitzende des Seniorenbeirats ist leer.

00:08:35: Das heißt, du hast nach deiner aktiven Arbeitszeit gesagt das Thema Senioren, alle Themen die damit zu tun haben, die möchte ich weiter aktiv bearbeiten?

00:08:50: Ja weil ich durch meine Arbeit sehr viel mit Senioren zu tun hatte.

00:08:58: Ich war nur thirty-fünf Jahre verantwortlich für ein Wohnungsunternehmen in Leer.

00:09:03: Und wir haben aus dem Jahr sixundneunzig dort einen Verein gegründet, Nachbarschaftshilfe speziell für Senioren.

00:09:14: Das ist sehr erfolgreich gewesen hier genauso wie bei den Behinderten.

00:09:22: die Arbeit macht sehr viel Spaß und man kriegt soviel zurück nach der aktiven Zeit nicht zu Hause sitzen, ohne jetzt weiterhin dieses Thema zu bearbeiten.

00:09:37: Es hat dich also weiterhin begeistert diese Arbeit zu leisten für Menschen die ja, sixty-fünf oder noch älter sind?

00:09:48: Ja das sind ja die Leute aus dem Berufsleben ausscheiden teilweise vereinsamen.

00:09:58: Der Mittelpunkt ist die Wohnung und da ist ja ganz viel zu machen, damit das Mittelpunk bleibt.

00:10:05: Denn wir haben ja leider in Deutschland viel zu wenig barrierefreie Wohnungen.

00:10:11: Da kann man sehr vieles mitgestalten gerade für diesen Personenkreis.

00:10:16: Fritz, du hast gerade gesagt dass gerade die Barrierefreiheit eine Herausforderung ist.

00:10:24: Dass das auch in deiner aktiven Arbeitszeit in der Wohnungsbaugesellschaft gemerkt hat?

00:10:31: Ist das Thema Einsamkeit ein großes Thema für ältere Menschen, die aus dem Beruf ausscheiden und dann nichts Neues machen?

00:10:39: Ja, die Einsamkeit ist ein großes thema geworden weil die Familie nicht mehr im Mittelpunkt ist.

00:10:46: Die Haushalte werden kleiner.

00:10:49: Dann sind die wirklich alleine, die älteren Leute und dann ist dieser Lebensmittelpunkt, ist dann die Wohnung.

00:10:56: Und da fühlen sich wohl aber irgendwann in Grenzen durch Barrieren, damit sie diese Wohnung nicht mehr erreichen.

00:11:05: Das ist für viele Älterinnen ein Riesenproblem.

00:11:11: Sie haben Angst ihre Wohnung zu verlieren weil sie nicht mehr in ihrer Wohnung können.

00:11:17: Und wir haben in Leer im Moment ja ein Riesenproblem, dass barrierefreie Wohnungen fehlen und vor allen Dingen das die auch bezahlbar

00:11:28: sind.".

00:11:29: Was macht jetzt einen Seniorenbeirat in der Stadt Leer?

00:11:33: Denn dort engagierst du dich jetzt schon sehr lange.

00:11:37: Ja zunächst mal Aufklärung!

00:11:39: Wir sind ja in zwei Ausschüssen vertreten.

00:11:42: Wir haben im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, wo vieles über Baumaßnahmen gesprochen wird.

00:11:51: Und da haben wir auch Gehör, wir haben sowohl Antragsrecht als auch ein Mitspracherecht.

00:11:58: leider kein Stimmrecht gut aber damit können wir lieben und da bringen wir uns ein wenn Baumausnahmen vorgestellt werden damit möglichst dort diese Baumaßnahmen barrierefrei erstellt werden.

00:12:13: Ich bin heute der Meinung, dass ein Neubau heute ohne Barriere Freiheit nicht mehr erstellt wären

00:12:19: darf.".

00:12:21: Und die Politiker auch?

00:12:23: Ja gut!

00:12:24: Die Politiker können ja nur den Rahmen festlegen.

00:12:29: entscheiden müssen letztendlich die Investoren.

00:12:33: Aber jede Wohnung die dort erstellt wird, die barrierenfrei ist das habe ich aus meiner bruflichen Erfahrung Das ist eine Wohnung, die dauerhaft vermietet werden kann.

00:12:43: Weil der Bedarf so groß ist.

00:12:47: Und das ist auch nicht unbedingt ne Kostenfrage.

00:12:51: Vieles kann in der Vorbereitung gemacht werden und Barrierefreiheit muss nicht unbedingt bedeuten teurer bauen

00:12:59: Bauen als Herausforderung, also nicht nur für junge Menschen sondern Horst und Hans Georg auch nicht nur in der Stadt.

00:13:09: Fritz hat erklärt dass gerade die barrierefreiheit oder die nicht vorhandene Barriere Freiheit in Wohnungen in der Stadtlehr eine große Herausforderung ist für ältere Menschen.

00:13:20: Horst & Hans Georg ihr arbeitet auch im Seniorenbeirat.

00:13:25: Gießt mal aufm Land in Westover-Ledigen im Landkreis Leer.

00:13:28: Was sind eure Schwerpunkte?

00:13:32: Die Wohnungsbaugeschichte ist nicht das große Thema, weil sehr viele Leute haben Eigenheimen ... Das Thema kommt dann, weil die Häuser meistens zu groß sind und trauen sich nicht so richtig rauszugehen damit andere Familien reinziehen können.

00:13:48: Das ist also nicht das ganz große Thema bei uns um da neue Wohnungen zu schaffen.

00:13:52: Das funktioniert in den Gemeinden wie in Westoverlading nicht so richtig.

00:13:56: Hans-Georg, welches Thema ist im Schwerpunkt vorne?

00:14:00: In eurer Arbeit?

00:14:02: Wir haben zehn Projekte gebildet, die unter dem Slogan laufen gemeinsam nicht einsam

00:14:08: Also Einsamkeit, Einsamkeit auf dem platten Land.

00:14:12: Richtig!

00:14:12: Wir wollen die Leute aus der Einsamkeiten rausholen und dafür haben wir viele schöne Sachen entwickelt.

00:14:19: Ich bin mir dann mal ein paar Beispiele.

00:14:21: Das monatliche Mittagessen findet in drei lokalen Stadt im Wechsel Und dafür kommen denn die Senioren In Gemeinschaften Und sind unheimlich gut drauf und freuen sich und sind dankbar.

00:14:35: Das heißt, da findet Gemeinschaft statt.

00:14:37: Da wird nicht nur gemeinsam gegessen.

00:14:39: Es wird geklönt, es wird ausgetauscht, es werden Kontakte hergestellt.

00:14:45: Ich muss mal diesen Gedanken gleich einmal zu Andrea weiterleiten.

00:14:50: Andrea ist das Thema Einsamkeit auch ein Thema bei Menschen mit Behinderungen?

00:14:56: Ja, das ist schon auch ein zum Stichwort wohnen.

00:15:01: Das ist ja so, wenn man eben in einer Wohnung wohnt und dann eine Behinderung, ich sag jetzt mal erwirbt also wenn man dann womöglich nicht mehr mobil ist, kann man gar nicht mehr aus der Wohnung heraus.

00:15:17: und wie auch Herr Zitterich oder Fritz gerade gesagt hat das ist ein großes Problem.

00:15:23: das führt natürlich zur Einsamkeit.

00:15:25: Horst was Können wir alle zusammen aber besonders Seniorenbeiräte machen, um dieses Thema wirklich positiv anzugehen?

00:15:37: Ja.

00:15:38: Wir können versuchen die Leute zu mobilisieren.

00:15:42: Das heißt dass sie teilnehmen an Veranstaltungen, die wir im Grunde genommen Barriere freigestalten, um auf dieses Thema zu kommen.

00:15:53: Die Leute können sich treffen und unterhalten Personen kennenlernen, mit denen sie nicht so ein bisschen aus der Einsamkeit rauskommen.

00:16:02: Das versuchen wir in ... Moment sind wir haben ja zehn Projekte wo wir das versuchen zu realisieren und es funktioniert auch sehr gut.

00:16:11: Das

00:16:11: heißt einzelne Aufgaben in Projekten zu fassen?

00:16:16: Gerade haben wir schon das Mittagessen gehört.

00:16:18: hast du noch einen Beispiel?

00:16:20: Ja wenn's wieder essen geht!

00:16:21: Wir machen auch einen Seniorenfrühstück Alle zwei Monate in den drei lokalen und dann findet immer entweder einen Theater auf Blattdeutsch haben wir schon gemacht oder es werden Informationen weitergehen von der Feuerwehr, von der Polizei oder über die Gemeinde einiges erzählt.

00:16:39: Fritz gibt es auch diese Angebote in der Stadt Leer?

00:16:43: Ja diese Angeboten gibt das auch in der Stadtlehr.

00:16:48: Wir haben richtiges Verhalten.

00:16:51: Vorbeugung von Straftaten.

00:16:53: haben wir eine Veranstaltung gemacht mit der Polizei, weil ja nur fast tagtäglich in den Zeitungen über diese Schockanrufe informiert wird.

00:17:04: Alles was an aktuellen Themen im Moment da ist das versuchen wir aufzugreifen und mit Referenten dann auch an die Senioren zu bringen.

00:17:17: Ihr engagiert euch ehrenamtlich für andere Menschen, ihr engagiert Euch dafür neue Projekte nach vorne zu bringen und Menschen zu überzeugen die jetzt auch im Ehrenamt politisch unterwegs sind in den Räten um zu sagen wir sind eure Expertinnen und Experten wenn es um das Thema geht Menschen mit Behinderungen oder Menschen die etwas älter sind.

00:17:44: Ich würde dieses Thema sehr, sehr gerne in der nächsten Stunde unserer Sendung nochmal weiter vertiefen und dazu auch noch ganz viele Beispiele hören.

00:17:54: Denn es geht ja in dieser Sendung sehr darum, auch neugierig zu machen auf dieses Ehrenamt, neugärig zumachen auf einen Engagement und neugärig zu machen sich auch einzubringen als Unterstützer und Unterstützerinnen.

00:18:10: Horst!

00:18:11: Wie bist du zu deinem Ehrenamt gekommen?

00:18:15: Eigentlich ja, nicht aus Langeweile.

00:18:20: Vor acht Jahren bin ich nach Ostfriesland gezogen... Du

00:18:23: bist kein Ostfriese!

00:18:24: Nein, ich komme aus einem Ruhrgebiet und lasse sich manchmal an der Sprache nicht verheimlichen.

00:18:29: Verstehbar platte inzwischen schon ein bisschen was, sprechen weniger.

00:18:32: Ich habe in meiner Zeit am Niederrhein war ich selber im Ehrenant, als Vorsitzender vom Heimatverein einige Jahre und als ich dann je hingekommen bin, da fehlte mir so etwas.

00:18:44: Und dann kamen die Wahl im Jahr zwanzig zu den Seniorenbeiräten.

00:18:50: Dann habe ich mir das mal angehört, hab mich dann aufstellen lassen und wurde erfreulicherweise auch gewählt weil ich selber ein bisschen Werbung gemacht habe dafür.

00:18:59: Muss ja!

00:19:00: Klar!

00:19:03: Weil ich einfach... durch meinen Berufsbedingungen.

00:19:05: Ich war in vierzig Ländern der Erde beruflich, ich habe so Kontakte mit allen möglichen Ländern oder Menschen gehabt und das ist etwas was ich heute immer noch brauche.

00:19:15: Kontakt zu Menschen und Kontakt mit Menschen und auch die Reibung denke ich dass das etwas ist was für dich sehr sehr wichtig ist also zu hören wie Menschen denken und zu erwidern und sich auszutauschen.

00:19:28: Ist das ein gutes Mittel um nicht einsam zu werden?

00:19:32: Ja auf jeden Fall.

00:19:33: Kannst du das gut empfehlen?

00:19:35: Auf jeden Fall.

00:19:36: Würdest

00:19:36: du an dieser Stelle dann auch sagen, wenn noch Bedarfe sind bei euch – ich habe es ja gerade in der Pause gehört – wer Lust hat mitzuarbeiten bei euch Hans-Georg und Pritz und Horst sollen die sich bei euch melden?

00:19:51: Auf jedem Fall!

00:19:53: Wo können sie sich denn

00:19:53: melden?!

00:19:55: Die BIA haben unsere Senioren bei Ratzwahl, die findet am zwanzigsten Oktober statt.

00:20:00: bis zum dreißigsten September kann man sich bei uns noch bewerben.

00:20:04: Also,

00:20:04: noch drei Tage.

00:20:06: Telefonisch oder per E-Mail im Rathaus.

00:20:09: Katrin Haben ist die Ansprechpartnerin.

00:20:11: Kann man sich bewerbend aufstellen lassen.

00:20:15: Am fünften Oktober findet dann die Präsentation der Leute sich am Aufstellen lassen und ab dem Sechsten kann gewählt werden zwei Wochen lang.

00:20:23: In Vesto Valetigen noch möglich ist, Sicht zu melden?

00:20:29: Fritz Wie sieht es in der Stadt Leer aus?

00:20:31: Das ist auch noch möglich, sich zu melden bei Frau Leimke im Seniorenbüro.

00:20:39: Sie nimmt die Meldung noch an.

00:20:41: Jeder kann sich noch privat dort als Beirat anmelden.

00:20:46: Also Frau Leimbke, Seniorenbüros der Stadt Lehr im Internet bestimmt gut zu finden.

00:20:53: Danke schön, Fritz!

00:20:54: Und Andrea ist das auch noch möglich?

00:20:57: wenn ich mich jetzt um das Thema Menschen mit Behinderungen kümmern möchte?

00:21:02: Ja, das ist auf jeden Fall auch noch Zwei Voraussetzungen.

00:21:11: Erstens man muss eine Behinderung haben und zweitens, man muss in der Stadt Lehr wohnen.

00:21:15: Okay vielen Dank!

00:21:16: Vielen Dank Andrea.

00:21:18: ich mache mal noch einmal den Schwenk zurück Richtung Westover-Ledigen.

00:21:23: Horst hatte ja gerade berichtet wie er zum Ehrenamt gekommen ist auch in dieser Arbeit.

00:21:28: Senioren Beirat.

00:21:32: Hans Georg Wie bist du zum ehrenamtgekommen?

00:21:35: Ich habe mich entschieden, für den Seniorenparat zu bewerben.

00:21:41: Weil ich wollte aktiv bleiben und geistig dabei von profitieren.

00:21:48: Und die Mitarbeit hält geistlich fit und bringt einem mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen.

00:21:56: Der Seniorenwahrrad lebt nicht von der Parteipolitik, sondern vom gesunden Menschenverstand.

00:22:00: Und das hat dich fasziniert einfach auch fit zu bleiben?

00:22:04: Das heißt ich denke du hast dein aktives Arbeitsleben abgeschlossen und bist jetzt ausschließlich dann ehrenamtlich für den Seniorenbeirat unterwegs.

00:22:15: Richtig!

00:22:16: Was ist das ... ja was fasziniert Dich an dieser Arbeit?

00:22:21: Ja muss jetzt nochmal auf unsere Projekte zurückkommen Wenn man bedenkt, dass bei uns am Mittagessen – wir haben es hier – siebenundsiebzig Veranstaltungen gehabt.

00:22:29: Neuntausend Menschen kommen?

00:22:30: Neun

00:22:31: tausende Menschen haben teilgenommen euren Veranstaltung.

00:22:34: Genau!

00:22:35: Beim

00:22:35: Bürgerfrühstück an siebzehn Veransthaltungen, tausend Fünfhundert Leute.

00:22:39: Das heißt ihr seid ganz breit

00:22:42: aufgestellt?!

00:22:43: Ganz breit offgestellt ja...

00:22:45: Denn Westoverledigen hat zwanzigtausend Einwohner und so viele Menschen kommen einfach zu euch, weil ihr sie begeistert.

00:22:55: Die Arbeit, die ehrenamtliche Arbeit nicht nur die Arbeit sondern die Ehrenamtlicher Arbeit in Senioren beireiten ist spannend.

00:23:02: wir hören das!

00:23:06: den Beiräten für Menschen mit Behinderungen bietet unheimlich viel an Informationen und kann auch sehr, sehr begeistern.

00:23:14: Das hat Andrea gerade dargestellt.

00:23:17: Fritz Wie viele Menschen, weißt du das?

00:23:21: Wie viele sind im Stadtgebiet in Seniorenalter.

00:23:25: Das heißt, wir gehen ja so von einem Fünftel bundesweit aus...

00:23:31: ...dreißig Prozent.

00:23:32: Dreizig Prozent!

00:23:34: Das heisst von fünfund dreißigtausend Menschen die wir etwa haben, sind es über zehn tausend menschen, die fünfundsechzig und älter sind.

00:23:43: Ja.

00:23:43: Das ist eine sehr große Gruppe.

00:23:48: Diese Menschen.

00:23:50: Das ist die älteste Gruppe von dem Lebensalter.

00:23:55: in der Stadt Leer gibt es sehr viele Veranstaltungen für Senioren.

00:24:00: Ich möchte die Vereinen nennen, ich möchte die Kirchen nennen und sonst die Einrichtung, die sich sehr für diese Altersgruppe bemühen.

00:24:12: Der Seniorenbeirat kann nur über Informationen an Gruppe Rondkommen, weitgehend durch die Stadt Leer.

00:24:23: Wir haben jetzt in den letzten zwei Monaten drei Fahrten gehabt mit der Warsteiner, sechshundert Senioren.

00:24:33: Im Moment beginnen die Vorbereitung für die Adventsfeiern.

00:24:37: Da finden in Leer sieben Advents Feiern statt.

00:24:41: ungefähr zweihundert Leute das sind tausend vierhundert Leute.

00:24:45: Der Bekanntheitsgrad Erfolgsfreitgehend durch Mundpropaganda.

00:24:50: Wir sind im Moment dabei, dass wir hier mit der Stadt Leer eine eigene Homepage bekommen damit über Veranstaltungen die wir ausrichten auch berichtet wird.

00:25:00: Das heißt für mich wenn ich das höre auch gerade aus Vesto Valleligen diese unglaublich hohe Frequenz auch an Menschen die sagen ja wir wollen mitmachen.

00:25:13: Erst recht erforderlich ist, dass Senioren Beiräte und auch der Beirat für Menschen mit Behinderungen gut bestückt sind.

00:25:21: Denn ihr braucht ja viele Unterstützer!

00:25:24: Das lässt sich nicht alleine bewältigen Fritz oder in einer kleinen Gruppe.

00:25:29: Nein, da brauchen wir Mitstreiter.

00:25:32: Wir haben leider die Situation – nicht nur in den Beirätten sondern auch in allen Vereinen dass die älteren Menschen sich nicht mehr über einen Zeitraum binden wollen.

00:25:42: Fünf Jahre Seniorenbeirat, das ist für viele zu lange.

00:25:47: Für kurzfristige Aktivitäten finden wir sie schon aber nicht für so einen langen Zeitraum.

00:25:54: Was ist denn die Vorteilsübersetzung Fritz?

00:25:57: Wenn ich jetzt sage Ich habe Lust!

00:25:59: Ich möchte damit arbeiten Wie profitiere ich denn?

00:26:03: Wir finden Beiräte die aktiv mitmachen wollen durch persönliche Ansprache.

00:26:10: Das ist ganz wichtig, bedeutet natürlich auch man kommt in eine Verantwortung rein und man sagt mach mit

00:26:19: usw.,

00:26:21: hat eine Aufgabe.

00:26:22: sie

00:26:22: dürfen nicht enttäuscht werden.

00:26:24: wir haben in Niedersachsen insgesamt vielfach nicht bekannt.

00:26:33: Dann ist die Untergliedung noch Weser Ems und wir haben vor sieben Jahren nochmal auf unsere Initiative einen oschisischen Seniorenbeirat gegründet, da ist auch fest überledigen dabei.

00:26:48: Da sind siebzehn Seniorenbeiräte, die sich da zusammengeschlossen haben um sich gegenseitig zu unterstützen.

00:26:56: Wir kriegen etwas mehr Gehör bei der Politik.

00:27:00: Wir haben die erste größere Veranstaltung im Jahr two-tausend neunzehn gemacht.

00:27:05: Da ging es um das Thema bezahlbares Woden für Senioren mit dem damaligen Minister Lies, heute Ministerpräsident und haben im letzten Jahr ein zweites Thema angefangen – und zwar die Versorgung der lindlichen Bevölkerung mit Ärzten.

00:27:27: Da war Dr.

00:27:28: Philippi dabei der Gesundheitsminister und dann bleiben wir weiter im Gespräch.

00:27:34: Also ich höre daraus, dass eure

00:27:36: Arbeit

00:27:37: wirklich spannend sein kann und vielfältig auf den unterschiedlichsten Ebenen.

00:27:44: Das ist ja etwas was Menschen auch mobilisieren könnte und sagen Ich mach damit weil ich ein großes Netzwerk habe Horst!

00:27:53: Ist das so?

00:27:54: Das ist völlig richtig.

00:27:55: das Netzwerk muss man sich aufbauen, haben wir auch aufgebaut.

00:28:00: Das heißt, wir engagieren uns in vielen Dingen aber wir können nicht alles machen und wir wollen auch nicht alles tun.

00:28:06: Dafür haben wir den Netzwerk!

00:28:07: Ihr denkt allerdings – das höre ich jetzt gerade – nicht nur operativ,

00:28:11: d.h.,

00:28:11: wir machen Veranstaltungen ihr denkt auch strategisch.

00:28:15: Ihr seid in verschiedenen Netzwerken zu Hause und ihr holt euch die Fachminister nach vorne.

00:28:24: Das ist völlig richtig.

00:28:25: Nicht nur die Fachminister, das ist ja die ganz obere Ebene aber viele andere, die uns helfen können Probleme auch mal etwas zu lösen.

00:28:34: Wenn wir uns hier im Landkreis Lea um Themen kümmern, die sich im Ehrenamt bewegen geht es ja nicht nur um das ehrenamtliche Engagement.

00:28:42: Es geht auch darum Netzwerke aufzubauen.

00:28:45: Wir haben gerade gehört aus Lea und Westoverledingen in der Seniorenpolitik, in der senioren Arbeit ist ein sehr stabiles Netzwerk auf Ostfriesland Weser-Ebene und auch auf Niedersachsen Ebene entstanden.

00:28:59: Andrea wie ist das denn in deiner Arbeit?

00:29:02: Wir sind vernetzt zum einen mit dem Inklusionsbeirat des Landkreises leer.

00:29:09: Dort sind auch Beiräte aus dem Landkreis, aus den einzelnen Kommunen des Land Kreises vertreten Und dort gibt es einen regelmäßigen Austausch, wo wir dann eben auch wichtige Informationen erhalten oder auch Informationen aus der Stadt leer weitergeben.

00:29:24: Das heißt Andrea wenn ich mich engagiere jetzt in diesem Beirat, wo du den Vorsitz hast habe ich die Chance nicht sehr viele Menschen auf verschiedenen Ebenen kennen zu lernen Strukturen kennenzulernen.

00:29:38: Ich kann also operativ arbeiten aber auch strategisch.

00:29:41: Ja Also man muss erst mal ein bisschen auch in das Netzwerk hineinkommen.

00:29:47: Man muss die Strukturen erstmal verstehen lernen, der Dreh- und Angelpunkt ist glaube ich dass man sich austauscht, dass man hört wie andere Gemeinden, wie andere Beiratsmitglieder des Machen welche Projekte auch anstehen, das ist glaube ich ganz wichtig.

00:30:06: Und dass es eben so eine formelle Schiene und die informelle Schienen, die wir gefunden haben, der Stammtisch, der ganz niederschwellig agiert

00:30:17: also auf auch auf verschiedenen Ebenen.

00:30:20: Und ich glaube, das wird vielleicht den Hörer in diesem Moment gar nicht so deutlich aber an meinem Tisch hier sitzen bei mir zusammen Menschen die das aufgebaut haben, die strategisch denken, die operativ denken und die richtig viel Freude an ihrem Ehrenamt haben.

00:30:40: Horst was macht dir am meisten Freude wenn du dich ehrenamtlich engagierst?

00:30:45: Ja am meisten freut man sich, wenn wir eine Idee haben oder jemand trägt eine Idee an uns ran und wir können die umsetzen.

00:30:52: Und die Senioren sind zufrieden.

00:30:54: dankbar bedanken sie bei uns.

00:30:57: das war toll.

00:30:58: da kommen wir gerne wieder da.

00:30:59: ich denke dass können wir nachher noch ein paar Beispiele dazu nennen.

00:31:04: Das ist das was sieht man.

00:31:06: man sieht als wenn man etwas zusammen baut.

00:31:09: dann ist man ja auch zufriedenglücklich.

00:31:11: und genau das Gefühl hat man dabei

00:31:14: Fritz, ist das bei dir auch so?

00:31:16: Dieses Gefühl du baust etwas zusammen und das Haus hat eine feste Grundstruktur wenn es um Seniorenpolitik geht.

00:31:24: Die wichtigste Aufgabe die wir mit haben erst mal die Wünsche der älteren Leute zu erfassen da finde ich das toll was Beirat für Menschen mit Behinderung macht diesen Stammtisch.

00:31:38: Wir sind in den Gesprächen, dass wir auch noch mal einen Stamm Tisch einrichten, denn wir müssen an die Informationen der Älteren kommen.

00:31:46: welche Wünsche habt ihr?

00:31:47: In allen Lebenslagen!

00:31:49: Wenn wir Seniorenarbeit machen in Westover-Ledigen Hans Georg oder ihr die Senioren Arbeit macht wie bekommt ihr an die Informationen welche Wüsche von den Menschen die älter sind da sind?

00:32:03: Ja, wir haben einmal im Monat eine Sprechstunde.

00:32:05: Eine Sprechtunde!

00:32:06: Das heißt die Menschen kommen zu euch?

00:32:08: Die kommen zu uns und können ihre Wünsche vortragen oder ihre Nöte oder wo sie Hilfe gebrauchen.

00:32:14: Wir haben zum Beispiel ein Projekt Senioren-Helfen-Signoren.

00:32:18: das ist sein ehrenamtlicher Helferdienst der zu den Leuten, zu den Alleinstehenden und älteren Leuten hingeht und sie bei handwerklichen Problemen in Hause und Garten unterstützt.

00:32:30: Also wenn ich das so höre, dann hätte ich total viel Lust auch bei euch jetzt in allen diesen Bereichen mitzuarbeiten weil ich permanent im Kopf habe ihr denkt nicht nur in Projekten sondern ihr setzt auch um.

00:32:42: Das heißt ihr arbeitet ab und entwickelt etwas Neues.

00:32:49: aus einer Sprechstunde entstehen Bedarfe.

00:32:51: Genau!

00:32:52: Das heißt die Menschen sind ja alle sehr glücklich und zufrieden oder?

00:32:55: Ja, das kann man wohl sagen.

00:32:56: Ich kann da zum Beispiel erzählen... Das war vor der Weihnachtszeit, hat eine ältere Dame bei uns angerufen ob man ihr nicht einen Weihnachtstern im Flur aufhängen könnte und das war bei mir in der Nähe.

00:33:08: ich bin da hingefahren mit dem Fahrrad.

00:33:09: es soll ja auch nichts kosten weil wir nehmen eigentlich kein Geld Es sei denn, dass sind lange Anfahrt.

00:33:14: dann nehmen wir fünf Euro Fahrgeld ansonsten ist alles so kostenlos.

00:33:18: Dann habe ich dir den Weihnachtsstern im flur angebracht Und die Dame war so glücklich.

00:33:24: Die hat mich zum Tee eingeladen und dann sind wir ins Gespräch gekommen.

00:33:29: Ich habe der Frau von unseren Projekten erzählt vom Mittagstisch usw.

00:33:33: Und fortan war sie Dauergast bei uns, und hat mich jedes Mal vor dem Essen persönlich begrüßt.

00:33:40: Die war also richtig glücklich!

00:33:43: Ein sehr schönes Gefühl.

00:33:45: Dieses gute Gefühl über das Ehrenamt Fritz, du hast das vorhin auch in der ersten Runde schon gesagt dieses gute Gefühl ich engagiere mich ehrenamtlich schenke das wichtigste was ich habe meine lebenszeit und bekomme etwas zurück.

00:34:00: ist das bei dir auch so?

00:34:01: Ist das dein motor um sich so intensiv zu engagieren?

00:34:06: ja das ist aber aus der beruflichen tätigkeit entstanden weil wir sehr viel mit Senioren gearbeitet haben.

00:34:16: Die Dankbarkeit, die war jedes Mal da.

00:34:20: Wir haben damals über den Verein auch einen Mittagstisch angeboten aber dazu war ich da.

00:34:27: dann habe mich immer gewundert dass jeder seinen Platz hatte und wenn ein Platz frei blieb wusste Mitarbeiterin, die das organisiert hat.

00:34:38: Was ist mit der?

00:34:39: Der hat angerufen mich bin krank ich kann nicht mehr oder miteinander und dann wurde dort Hilfe organisiert.

00:34:48: Teilweise wurde denn auch ein Mittagessen eingepackt und dahin gebracht Gemeinsam statt einsam wie du schon gesagt hast dort.

00:34:57: Das ist ganz ganz wichtig.

00:34:59: Andrea.

00:35:00: Was ist die größte Herausforderung?

00:35:02: oder welche Herausforderungen sind so wichtig, dass du sie an dieser Stelle nennen möchtest wenn es um die Politik und das Ehrenamt für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen gibt?

00:35:13: Also die größten Herausforderungen im Sinne von Kosten ist sicher.

00:35:19: Jetzt bezogen auf die Stadt Lea die Barrierefreiheit zu erhöhen.

00:35:24: gerade für Menschen Behinderung, die im Rollschuh sitzen ist es fast unmöglich in der Altstadt irgendwie.

00:35:34: ohne größere Probleme sich vorwärts zu bewegen oder auch in viele Geschäfte zu kommen, oder in Cafés.

00:35:41: Meistens ist es eine große Stufe die nicht überwunden werden kann.

00:35:45: wo ich mir inzwischen denke das kann noch nicht sein.

00:35:48: also dadurch dass ich jetzt fünf Jahre dieses Ehren mache hat sich mein Blick ganz anders geschärft und ich denke jedes mal was könnte man hier tun?

00:35:57: Dafür brauchst du Unterstützung und dafür brauchst Du auch Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

00:36:03: Ja, Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

00:36:06: Aber die Herausforderung ist natürlich auch für eine Kommune wie die Stadt Leer dass das enorme Kosten sind, die nicht gerade nicht im Haushalt aufzutreiben sind.

00:36:19: aber nichtsdestotrotz haben wir gemerkt es sind ganz dicke Bretter die wir da bohren.

00:36:26: Dicke Brette wohnen.

00:36:29: Ich schaue euch drei an.

00:36:31: Was sind die größten Herausforderungen in der Arbeit für eine Bevölkerungsgruppe, die ja im Landkreis in der Stadt leer dreißig Prozent ist und sonst zwanzig Prozent?

00:36:42: Ich gebe die Frage einfach mal so in die Runde.

00:36:45: Die größte Herausforderung aus meiner Sicht ist das selbstbestimmte Wohnen zu ermöglichen und selbstbestimmt heißt auch in der vertrauten Umgebung

00:36:57: bleiben

00:36:58: und die Wohnung so herzurichten, dass möglichst lange in dieser Wohnung dann gewohnt werden kann.

00:37:04: Die letzten Untersuchungen, die zahlen schon heute auch an der Zeitung vom Pestel-Institut, sagt wir haben siebenunds achtzigtausend Wohnungen im Landkreis Leer, davon sind sechstausendvierhundert Barriere frei.

00:37:17: Okay, also auch eine ganz große Herausforderung.

00:37:19: Das ist das was ich am Anfang sagte.

00:37:22: es dürfte kein Neubau mehr genehmigt werden ohne Barriereverhalt.

00:37:26: Ich schaue noch mal jetzt nochmal auf euch beide.

00:37:29: aus eurer Sicht Was sind die größten Herausforderungen für uns wenn wir älter werden?

00:37:35: Denn wir gehen ja alle diesen Weg.

00:37:38: Wir haben zum Teil sind wir den schon gegangen muss man dazu sagen der aktiven Mitglieder im Seniorarbeit anschaut.

00:37:47: Die Generation Sechzig plus hat etwas andere Interessen zu sein, das ist die größte Herausforderung für uns in West-Oberledingen.

00:37:56: Die Probleme mit den Bauern haben wir schon erläutert.

00:37:59: ganz am Anfang gibt es bei uns eigentlich nicht so sondern die größtere Herausforderung ist Leute zum motivieren etwas zu tun nicht nur zu Hause zu gucken vor dem Glotze zu sitzen sondern mit anderen zusammen muss nicht.

00:38:13: man kann Vieles tun, man sollte vieles tun.

00:38:17: Hans Georg?

00:38:18: Ja wir haben ein Projekt das heißt im Umgang mit dem PC und dem Smartphone und dem Tablet und da haben wir mittlerweile Kurse mit dem Schulzentrum Colusen installiert wo die Schüler persönlich den Senioren Tipps geben, um den Umgang aufzeigen.

00:38:39: Also diese Probleme in der digitalen Welt für ältere Menschen ist sehr wichtig.

00:38:44: Bevor ich mich verabschiede möchte ich all die uns zugehört haben nochmals neugierig machen auf ein unendlich interessantes Ehrenamt im Bereich für Menschen mit Behinderungen und in der Seniorenarbeit, in Seniorenbeiräten.

00:39:04: Schauen Sie doch auf die Internetseiten der einzelnen Kommunen im Landkreis Leer.

00:39:10: Dort sind viele, viele Informationen vorhanden, wo noch gewählt wird, in welchen Kommunen Menschen gesucht werden, die sich engagieren?

00:39:18: Ich hoffe dass wir heute dazu beigetragen haben ihnen Ganz viele Informationen zu geben, wie interessant diese Arbeit sein kann.

00:39:26: Wie interessant es ist Menschen auch zu begegnen und eine ganz neue Herausforderung anzunehmen.

00:39:35: Ich bedanke mich sehr herzlich bei Andrea Rohe, bei Fritz Zitterich, bei Horst Nysius und bei Hans Georg Füllbrunn für Ihre Unterstützung heute und ganz herzlich natürlich auch wie immer bei Thomas Trauer nicht, der dafür sorgt dass diese Sendung so wunderbar ausgestreit werden kann.

00:39:55: Vielen Dank Ihre Monika

00:40:08: Fricke!

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